Garmisch-Partenkirchen

GARMISCH_PARTENKIRCHEN

 

Garmisch-Partenkirchen ist ein Markt und zugleich der Kreishauptort des Landkreises Garmisch-Partenkirchen sowie das Zentrum des Werdenfelser Landes. Obwohl Garmisch-Partenkirchen etwa 26.800 Einwohner hat, ist es keine Stadt, aber eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden sowie ein Oberzentrum[2] in Bayern.

Garmisch-Partenkirchen ist außerdem ein Heilklimatischer Kurort.

 

Luftbild von Garmisch-Partenkirchen, von Norden gesehen, d. h. Blick nach Süden. Links Ortsteil Partenkirchen, rechts Ortsteil Garmisch und im Vordergrund Ortsteil Burgrain.

Garmisch-Partenkirchen ist ein Markt und zugleich der Kreishauptort des Landkreises Garmisch-Partenkirchen sowie das Zentrum des Werdenfelser Landes. Obwohl Garmisch-Partenkirchen etwa 26.800 Einwohner hat, ist es keine Stadt, aber eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden sowie ein Oberzentrum[2] in Bayern.

Garmisch-Partenkirchen ist außerdem ein Heilklimatischer Kurort.

 

Geografie

Lage

Garmisch-Partenkirchen liegt inmitten eines weiten Talkessels am Zusammenfluss der aus Tirol kommenden Loisach und der im Wettersteingebirge entspringenden Partnach, zwischen Ammergebirgeim Nordwesten, Estergebirge im Osten und Wettersteingebirge – mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, im Südwesten. Garmisch war während der letzten Eiszeit – der Würmeiszeit – mit einer Eisdecke von ca. 1700 m ü. NN überzogen.

Berge in der Nähe

 

Kochelberg ist der Name eines 870 m hohen Berges in Garmisch-Partenkirchen. Auf dem Berg befindet sich die im Sommer bewirtschaftete Kochelberg-Alm.

Der 1334,8 m[3] hohe Hausberg ist der Hausberg von Garmisch-Partenkirchen. Er ist über recht steile, gut ausgebaute Wege erreichbar. Im Winter kann man mit der Hausbergbahn auf den Gipfel gelangen und dort Ski fahren.

 

Sehenswürdigkeiten

 

 

 

Große Olympiaschanze

 

 

Sport

Seit 1954 ist Garmisch-Partenkirchen Veranstaltungsort der traditionellen Arlberg-Kandahar-Rennen, weswegen die Abfahrtsstrecke in Garmisch Kandahar-Abfahrt genannt wird. Die Slalomstrecke und die Große Olympiaschanze für die Skispringer liegen auf dem Gudiberg.

Im Jahre 1936 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen, 1978 die Alpine Skiweltmeisterschaft. Garmisch-Partenkirchen trat gemeinsam mit München und Schönau am Königssee als offizieller Kandidat für die Olympischen Winterspiele 2018 an, unterlag jedoch bei der Abstimmung am 6. Juli 2011. Eine erneute Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 scheiterte am 10. November 2013, als in einem Bürgerentscheid im Markt fast 52 % gegen die Bewerbung stimmten.

Im Sommer 2008 war Garmisch-Partenkirchen zum zweiten Mal Austragungsort der Medigames. Auch die Alpine Skiweltmeisterschaft 2011 fand in Garmisch-Partenkirchen statt. In der Bewerbung hatte sich der Markt gegen das österreichische Schladming durchgesetzt, nachdem die Bewerbung für die Ski-WM 2009 gegen das französische Val-d’Isère verloren gegangen war.

Auf der nahe gelegenen natürlichen Wildwasserstrecke der Loisach fanden bereits dreimal (1985, 1998, 2004) Weltmeisterschaften im Kanu-Wildwasserrennsport statt.

Im Eishockey wurde der SC Riessersee zehnmal Deutscher Meister. Benannt wurde der Club nach der historischen Spielstätte, dem Riessersee, einem künstlich angelegten See südlich von Garmisch im Wettersteingebirge. Neben dem SCR gab es in Garmisch noch den SC Garmisch-Partenkirchen, den EV Mittenwald und den EV Garmisch.

Jedes Jahr am Dreikönigstag (6. Januar) wird auf dem Weg zur Partnachalm, der von der Straße zwischen Skistadion und Partnachklamm abzweigt, die bayerische Meisterschaft im Hornschlittenfahren ausgetragen.

Garmisch-Partenkirchen ist unter Mountainbikern ein beliebter Startort für Transalp-Touren. Viele dieser Touren führen von Garmisch-Partenkirchen zum Gardasee oder zur Po-Ebene. Die Albrecht-Route ist beispielsweise eine Mountainbike-Strecke, die in sieben Tagen durch diverse Hochgebirgsregionen nach Torbole führt. Technisch und konditionell etwas leichter ist die historisch interessante Via Claudia Augusta zu bewältigen, zu der auch von Garmisch aus ein Zuweg für Radfahrer existiert.

Die DAV-Sektion Garmisch-Partenkirchen als größter Verein in Garmisch-Partenkirchen mit 7016 Mitgliedern (Stand: Juli 2018) betreibt sieben alpine Schutzhütten und die DAV-Boulderhalle Garmisch-Partenkirchen.[20] Die zweite Sektion ist die Sektion Bayerland mit 360 Mitgliedern (Stand: Juli 2018), sie besitzt zwei alpine Hütten, die Alte Meilerhütte und die Fritz-Pflaum-Hütte.

 

 

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